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Artikel Tagged ‘daten’

Whatsapp uebermittelt Kontaktdaten an Facebook

whatsbookEs sollte eigentlich niemanden verwundern, es musste so kommen wie es gekommen ist.
Facebook hat WhatsApp nicht nur zum Spass gekauft, doch was aergerlich ist, ist die Luege von Zuckerberg und Co: Wir werden WA immer als Eigenstaendigen Dienst betrachten (und ers werden keine Daten ausgetauscht)
Das dies nun nicht wahr ist konnte ich soeben feststellen.
Ein Kontakt, John Doe, den ich schon etwas laenger kenne und ich haben gestern Handynummern getauscht, leider kein Threema beim Chatpartner vorhanden, also musste der WhatsApp Messenger als Alternative dienen und heute auf Facebook?

„PEOPLE YOU MAY KNOW“
[٩(̾●̮̮̃̾•̃̾)۶] John Doe
[٩(-̮̮̃-̃)۶] Jenny Elvers
Foobarine is a mutual friend.

Keine Infos dazu, warum mir John nun als Freund vorgeschlagen wird, wie auch, denn wir haben sicherlich keine weiteren sozialen Beruehrungspunkte uńd da ich unter Facebook kaum Angaben zu meinem Privatleben fuehre, auch keine Likes etc verteile, kann hier auch unmoeglich ein zufaelliger Match entstanden sein.

Update 14/05/2016: Sicherlich klingt dieser Artikel recht to­ta­li­ta­ris­tisch, jedoch er spiegelt direkt meine Erfahrungen wieder. Es gab bis auf den Telefonnummerntausch und folgenden WhatsApp Kontakt, keinerlei Beruehungspunkte mit John Doe.
In einem Gespraech mit einem sehr wertgeschaetzten Kollegen kam die Frage auf, ob denn evtl die Apps von Facebook auf einem der Mobiles installiert sein koennte, das ist nicht der Fall.
Auch hat Doe keine weiteren Kontaktdaten bei FB hinterlassen, wie Beispielsweise eine Telefonnummer.

Auf Zuckerbergs und Zyngas Spuren, Datensammelei als Zeitvertreib

27. März 2012 Keine Kommentare

Eine Softwareschmiede aus Wien bringt uns auf die Spuren von Zuckerberg, Zynga und Co. und laesst uns auf ironische Weise auch endlich mal Datensammler sein und macht hiermit auf ein hochaktuelles und brisantes Thema aufmerksam, das ganze ist aktuell in einer offenen Betaversion zu betrachten und anspielbar.
Ich muss sagen irgenwie macht es mir Spass auch mal der boese Sammler zu sein und ich denke fuer den ein oder anderen hat es mehr als nur Spielspass zu bieten, ja einen psychologischen Effekt.
Sitzt man hier am Rechner und baut seine Klitschen aus um noch mehr Daten zu bekommen, weitere intime Geheimnisse um diese natuerlich gewinnbringend an weitere Firmen zu verkaufen engagiert man noch ein paar zwielichtige Gestalten die einem auf weniger legalem Weg zu noch mehr Daten Zugang verschaffen erkennt man doch wie einfach das Ganze ist Mehr…

SWIFT: Weitergabe von Bankdaten nun auch an Israel?

12. Juli 2010 Keine Kommentare

Da kann einem nur noch schlecht werden, diverse Medien berichten nun das die EU plant Bankdaten nicht nur an die USA weiter zu geben, nein auch noch an die Israelis. Wo leben wir eigentlich, das Originalposting stammt von Alfred Martin Bucher:

Kein Witz: Die EU will Israel unsere persönlichen Daten geben!
So meldet es zumindest die Zeitung HAARETZ und stellt fest, dass anscheinend nur das kleine Irland ein Problem darin sieht.

Zur Erinnerung: Irland ist eines der Länder deren Pässe gefälscht wurden, um bei einem Mossad-Betriebsausflug mit geschätzten 35 Personen einen Palästinenser, den Hamas-Waffenhändler Mohammed al-Mabhouh, in Dubai zu ermorden. Auch echte, deutsche Pässe wurden mit fragwürdigen Methoden beschafft und bei diesem Verbrechen eingesetzt.

Gerade sitzt einer der Beteiligten Israelis in Polen in Auslieferungshaft und soll gegen heftigen israelischen Widerstand an Deutschland überstellt werden. Dort droht ihm aber (natürlich!) keine Mordanklage, nicht einmal wegen Beteiligung, sondern nur eine Ermittlung wegen Passvergehens. Dann darf er sicher schnell und geräuschlos ins gelobte Land zurück reisen.

Warum die EU nun darauf kommt, einem Land mit derart kriminellem Umgang mit den Daten der Bürger und den Pässen anderer Staaten noch eilfertigst und untertänigst die sensiblen Daten ihrer Staatsbürger zur Verfügung stellen zu wollen, das ist schwer nachvollziehbar. Geschäfte sollen geschmeidiger gemacht werden, so heisst es. EU-Bürger die in Israel herumreisen, sollen mit ihren Handys telefonieren und im Internet surfen können und dabei korrekt abgerechnet werden können und umgekehrt! Die Server zur Speicherung dieser Daten sollen aber in Israel stehen (Kuck-Kuck, Kuck-Kuck, ruft’s aus dem Wald!).

Ehrlich, ich habe keine Ahnung, ob mehr EU-Bürger in Israel telefonieren, als Israelis in der EU? Ich weiss auch nicht, ob dieses neue Gesetz Konsequenzen für Palästinenser mit EU-Pässen in Gaza und der Westbank haben wird, wenn Israel Dank unserer eilfertig-beflissenen Politiker an ihre EU-Daten und Konten kommt?

Der Wahnsinn ist, das die Initiative von Behörden ausgeht, deren Auftrag, Ziel und Sinn der Datenschutz der EU-Bürger sein soll! Das Positive zuletzt: Um gültig zu werden müsste dieses Gesetz von ALLEN EU-Mitgliedstaaten national verabschiedet werden. Wenigstens Irland sagte schon einmal: „No way!“

Aber wir können sicher sein, dass die an unseren Daten Interessierten Kontroll-Freaks in Israel damit ihr Vorhaben nicht aufgeben werden!

(Quelle: almabus Blog)

Aerztliche Schweigepflicht in Bayern praktisch aufgehoben

4. Februar 2010 Keine Kommentare

Nun schlaegt es 13 beim Ueberwachungs und Onlinewahn unseres Staates und der Krankenkassen, ich dachte ich lesen nicht richtig als ich den Artikel gelesen habe, in Bayern ist es nun so, dass Notaerzte alle Patientendaten online in eine Formular hacken muessen. Bestehen sie auf der Einhaltung ihrer Schweigepflicht, koennen sie die Behandlung nicht abrechnen! Eine Betroffene Aerztin macht ihrem Aerger Luft:

Ich bin Notärztin in Bayern und wie alle anderen Notärzte haben wir unsere Einsätze mit den üblichen Praxisprogrammen abgerechnet. Unsere Einsätze sind auf einem DIN-A3 Bogen (dem bundeseinheitlichen DIVI-Protokoll) dokumentiert, das hat noch 2 Durchschläge, das Original ist für den Krankenhaus-Kollegen, ein Durchschlag für die eigenen Aufzeichnungen und ein dritter, der eigentlich für QM-Maßnahmen und Auswertungen vorgesehen war und bei dem persönliche Patientendaten bereits geschwärzt sind. Diese Protokolle muss ich 10 Jahre aufbewahren und sie dürfen für Dritte nicht zugänglich sein. An Patienten-Daten bekam die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) bisher die Versicherungsdaten mit Diagnose zu Abrechnungszwecken.

Ab Januar 2010 soll der Notarzt das gesamte Einsatzprotokoll namentlich in ein WEB-Portal online bei der KVB eintippen. D. h. alle Patientendaten (Krankheitsgeschichte, Blutdruck, Medikamente, durchgeführte Maßnahmen, genaue Einsatzörtlichkeit, Zielklinik etc.) sollen in dieses Portal eingegeben werden. Was dann mit den Daten passiert, kann kein Notarzt mehr beeinflussen, d. h., Missbrauch ist eigentlich Tür und Tor geöffnet. Es sollen verschiedene Zugriffsrechte vergeben sein und somit die Daten „sicher“ sein. Das Ganze dient der „Qualitätssicherung“ und „QM“. (Qualitätsmanagement)

Wer keine Daten eingibt, bekommt für seinen Einsatz auch kein Geld, also arbeitet umsonst. Damit werden die Ärzte also zur Eingabe der Daten zwangsverpflichtet. Die Ärzte werden also meiner Meinung nach zum Bruch ihrer Schweigepflicht genötigt (Die Daten eines Einsatzes gehen normalerweise niemand Dritten etwas an und schon gar nicht online und nicht anonymisiert.)

Und zum anderen ist nicht einmal eine offline Version vorgesehen, d. h., ich muss bei jeder Eingabe online sein. Einen Trojaner oder anderes Ungeziefer kann man als Normal-User doch nie 100% ausschließen, trotzdem soll der Arzt garantieren, dass er „clean“ ist, egal, von welchem Rechner er sich einloggt. Auch können die Daten nur personalisiert eingegeben werden. Angeblich sei das „datenschutzrechtlich“ unbedenklich und der Datenschutzbeauftragte in Bayern hätte nichts dagegen.

Zugangsvoraussetzungen: Computer mit Internetanschluss … Abfrage fürs Log-In: Benutzername/Kennwort und dann noch drei Zahlen/Buchstaben einer „Gridkartentabelle“, also aus einer Tabelle mit Spalten von A-J und Reihen von 1-5, Groß-Kleinschreibung egal

Ueberall werden sensible Daten auf irgendwelchen Servern gespeichert, wie oft das daneben geht ist jedem klar und die Aerztin fragt sich auch wo in aller Welt hier Sicherheit gegeben sein soll, wenn der Benutzername fuer alle Anwender leicht zu merken, aus einer Kombination aus dem Geburtsdatum, den Initialen des Arztes und lediglich wenigen Ziffern besteht?
Wenn niemand weiss was mit den Daten passiert und wer legalen Zugriff auf diese hat, vom illegalen Zugriff einmal ganz zu schweigen.
Wann wacht Deutschland endlich auf?

(Quellen: aerztezeitung
infranken.de)

Wird Deutschland erneut zum Hehler?

1. Februar 2010 Keine Kommentare

Diese Frage stellt sich nun immer wieder und die Rufe werden immer lauter.
Bereits vor einigen Jahren hat der deutsche Staat fuer illegal beschaffte Informationen, betreffend Steuersuendern tief in seine leeren Taschen gegriffen und diese fuer bare Muenze erhalten nun soll eine CD mit weiteren Steuersuendern gekauft werden.
Die Zahl der zu Ueberfuehrenden Steuersuender schwankt in den Medien von 1000 zu 1500, je nachdem wo man gerade seine Infos bezieht jedoch stell sich die Frage: Heiligt der Zwecke alle Mittel?
Auch hier sind sich Politiker wieder einmal nicht eins, so geht es von:

Der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) zeigte sich am Montag im Deutschlandfunk grundsätzlich bereit, die von einem Informanten für 2,5 Millionen Euro angebotene CD mit Daten von angeblich 1500 Steuersündern anzukaufen.

zu Aussagen wie Beispielsweise:

Der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach sagte am Montagmorgen im Bayerischen Rundfunk, Diebstahl dürfe nicht durch „Hehlertätigkeit“ des Staates unterstützt werden. Man könne nicht Politik allein nach populistischen Gesichtspunkten machen. Der Fiskus müsse nun versuchen, mit Hilfe der Schweiz legal an die Daten zu gelangen, sagte der CSU-Abgeordnete.

Fuer mich ist klar, das der Staat hier den 2. Weg gehen sollte und versuchen sollte legal an die Daten zu kommen, in meinen Augen kann ein Verhalten wie es aktuell diskutiert wird nicht akzeptiert werden!

Falls nicht bekannt, SWIFT Abkommen durch

1. Dezember 2009 Keine Kommentare

Fuer die die es nicht mitbekommen haben, das SWIFT Abkommen mit der USA ist durchgegangen, geschickt war unsere Regierungsfarce hier, mit einer Enthaltung wurde insgeheim zugestimmt und die Befuerchtungen die man hatte sind nun Realitaet.
Die US-Ermittlungsbehoerden koennen nun froehlich und munter unter Schirmherrschaft des Terrors Kontobewegungen in Europa einsehen, grosser Spass!
Deutsche Firmen fuerchten unter anderem Industriespionage der somit einige Huerden genommen wurden und wieder einmal haben wir uns ein Stueck mehr den USA entbloesst, als ob die Wirtschaftskrise nicht schon mehr als genug gewesen ist, nein da passt noch einer drauf.
Einer von vielen Artikeln zum Thema: Financial Times Deutschland