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Archiv für die Kategorie ‘VDS’

Last one: Neues SSL Cert, die wie sicher ist TOR Frage und der obligatorische Wunsch

30. Dezember 2014 Keine Kommentare

Wo soll ich anfangen, wie man merkt ist dieses Jahr wohl eher nicht mein Jahr gewesen und ich komme kaum zur Ruhe.
Bereits vor einigen Wochen habe ich von meinem werten Kollegen ‚death-row‘ eine Nachricht erhalten: Dein SSL Cert ist abgelaufen, 3 Anlaeufe habe ich nun gebraucht um den Prozess endlich abzuschliessen, das waere ja kein Problem, jedes mal war das Problem auf der Issuer Stelle, jedoch fuer 3 Versuche ca. 3 Wochen zu brauchen ist durchaus ein Problem, aber sei es drum… die Wintersonnwende ist rum, die laengste Nacht des Jahres vorbei und somit hoffe ich einfach auf etwas mehr Ruhe.

Eigentlich waere das folgende sicher einen eigenen Blogpost wert gewesen, aber aufgrund der zeitlichen Verzoegerung eher nicht mehr, daher erwaehne ich es kurz hier: G+: Finger weg von Tor schreibe ich als Headline fuer den folgenden Link: TOR Betreiber verlieren wichtigen Server – Spiegel.de. Mit diesen Worten wollte ich den Blogpost wie gesagt ausfallen lassen und auch gar keine grosse Diskussion starten, wie man aber sehen kann kam es dennoch dazu und daher auch noch einmal kurz hier: Mehr…

Nach Silkroad und Hydra Schliessung: Wie sicher ist TOR?

11. November 2014 Keine Kommentare

torsaEine internationale Operation erschuettert erneut den Anonymitaetsgedanken im Netz, Operation „Onymous“ nennt sich der Schlag gegen den Online Drogenhandel.
Soweit eigentlich ein loebliches Ziel, den Handel mit harten Drogen einzudaemmen, so moechte man meinen (dieser Blog ist uebrigens keine Plattform um ueber die Pros und Kontras von Legalisierung gewisser Substanzen zu philosophieren), doch handelte es sich bei den insgesamt 4 Onlineshops welche offline genommen wurden um sogenannte Hidden Services aus dem Darknet.
Das heisst, dass nun ganz offiziell Hidden Services enttarnt wurden und somit scheint TOR ein massives Problem zu haben mit der eigenen Infrastruktur, die Betreiber von TOR stehen vor einem Raetsel und schreiben auf Ihrem Blog, dass sie nicht wissen wie es dazu kommen konnte.
Es gibt ein paar vage Vermutungen, eine davon spricht von dem Beschlagnahmen einiger Exit Nodes, Sicherheitsluecken in den Shops oder die Tatsache, dass Bitcoins eben nicht so anonym sind, wie es scheint wie Ivan Pustogarov aufgezeigt hat.
Im Grossen und Ganzen kann man nur sagen, dass TOR erneut Schwachstellen zeigte und man sich auf gar keinen Fall alleinig auf diesen Service verlassen darf. Mehr…

Silkroad, TOR, Darknet und die NSA, wie sicher ist TOR?

6. Oktober 2013 Keine Kommentare

torsaVor 4 Tagen wurde einer der groessten Drogenumschlagplaetze des heutigen Internets hochgenommen, Silk Road, ein TOR Hidden Service im „Darknet“ ist nicht mehr erreichbar und es haeufen sich die Unkrufe: Die NSA hat TOR entschluesselt und Silk Road hochgenommen.

Das ist natuerlich voelliger Bloedsinn, denn als erstes sei gesagt, die NSA hat mit diesem Akt nichts zu tun, dies ist Ermittlerarbeit von DEA und FBI gewesen, kein NSA Fund auch wenn dies gerne so propagandiert wird.
Generell war ich nie ein Freund von TOR, viele die mich kennen wissen das, aber das soll nun weniger Bestandteil dieses Posts werden.

Widmen wir uns der ersten Frage, waere es der NSA moeglich TOR User zu deanonymisieren?
Es gibt hier Theorien, die besagen der NSA waere dies moeglich, da sie genug Nodes ins TOR Netzwerk streuen koennte, welche es erlauben mit Trafficanalysen einzelne User ausfindig zu machen und zu deanonymisieren, es wird davon ausgegangen das es sich hierbei um ein monatelanges Verfahren pro Client handeln wuerde. Mehr…

ACTA ist vom Tisch

Wie man bereits hier lesen konnte, habe ich persoenlich nicht den grossartigen Bruch der Privatsphaere gesehen was ACTA betrifft, nun ist es aber doch gerade fuer die Anti ACTA Aktivisten ein erfreuliches Urteil:

Heute ist ein großer Tag für das Netz und die europäische Demokratie: Das EU-Parlament hat heute ACTA beerdigt. Vor wenigen Monaten hätten wir das nicht für möglich gehalten. Ich erinnere mich noch an ein Koordinierungstreffen europäischer Aktivist_innen auf dem 27c3 zwischen Weihnachten und Neujahr, wo alle etwas deprimiert zusammen saßen. Keiner hatte eine Lösung dafür, dass sich niemand für ACTA interessierte – weder die EU-Parlamentarier, noch die Medien und schon gar nicht die Bürger. Eine Mission Impossible, aber aufgeben wollte trotzdem niemand.

So auf Netzpolitik wo ihr auch den kompletten Artikel finden koennt.

ACTA viel heisse Luft um fast gar nichts

6. Februar 2012 Keine Kommentare

Ich wurde schon angeschrieben wieso ich nichts ueber ACTA blogge und mich so zurueck halte, dies hole ich nun nach mit einem Verweis auf einen anderen Blogger.
Das Geschrei um ACTA ist nichts als heisse Luft, mangeldendes Wissen, Piratengejammer an der falschen Stelle, Anonymousbloedsinn oder wem auch immer ihr das Gejammer abkauft.
Der Jurist Thomas Stadler aeussert sich hier eingehend:

Wer versucht, sich über die Inhalte des sog. Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) zu informieren, hat es nicht leicht. Im Netz finden sich zwar jede Menge aufgeregter Aufrufe, die sich aber fast durchgehend durch eine starke Faktenarmut auszeichnen. Es betrübt mich richtiggehend, dass auch viele Falschinformationen verbreitet werden. Die aktuelle Mehr…

Kleidungsstuecke mit RFID-Schnueffelchips verwanzt

13. Januar 2012 2 Kommentare

Ich habe eine Mail vom FoeBuD erhalten und mir stehen gerade alle Haare zu Berge, ich bitte Euch den Artikel unbedingt zu verbreiten, Twitter, Facebook, Blogs, etc. es werden hier Aussmasse erreicht welche man sich kaum vorstellen kann, Kleidungsstuecke mit RFID Wanzen welche vom Traeger mitunter ueber ein Jahr getragen werden.
Die Szenarien kann jeder fuer sich selbst ausmalen:

Mit einer spektakulären Aktion vor dem Gerry-Weber-Store in Bielefeld
weist der FoeBuD auf die unsichtbare Gefahr hin

Fotos dazu finden sich auf unserer Website: Mehr…

Petition: Strafprozessordnung – Verbot der Vorratsdatenspeicherung

1. September 2011 Keine Kommentare

Der Titel sagt alles, die ersten 10.000 Unterschriften sind getaetigt worden, doch hiermit sicherlich noch nicht genug, angestrebt waeren mind. 50.000 Zeichner um ein deutliches Zeichen zu setzen, folgend der Text der Petition, aufmachen und unterzeichnen!

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die verdachtlose Vorratsdatenspeicherung nicht zulässig ist. Darüber hinaus möge er die Bundesregierung auffordern, sich für eine Aufhebung der entsprechenden EU-Richtlinie und für ein europaweites Verbot der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. Mehr…

CCC ruft zur Demo Freiheit statt Angst auf

29. August 2010 Keine Kommentare

In Berlin findet am Samstag, den 11. September 2010, die inzwischen traditionelle Großdemonstration für eine lebenswerte und überwachungsarme Gesellschaft statt. Zusammen mit über 150 Organisationen ruft der Chaos Computer Club (CCC) zur Teilnahme am Protestumzug unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ auf. Der Aufmarsch startet um 13 Uhr am Potsdamer Platz.

Die Demonstration gehört zu einem internationalen Aktionstag gegen Überwachung. Wem die permanente Zunahme von Kontroll-, Zensur- und Überwachungstechnologien und das nicht enden wollende Geschrei nach mehr Datensammelei und seltendämliche Forderungen wie der Internet-Reset-Knopf zum Halse raushängen, ist herzlich eingeladen, sich in der Mitte Berlins einzureihen. Auch alle, denen das „Privacy is dead“-Gelaber aus der Industrie schon aus den Ohren kommt, dürfen mit kreativen Plakaten mal so richtig beherzt dagegen protestieren.

Das komplette Posting findet ihr auf der Seite des CCC und ich moechte Euch ebenfalls zum mitdemonstrieren aufrufen, zeigt Flagge, zeigt das uns nicht alles am Arsch vorbei geht und vor allem das wir nicht ganz so politikverdrossen sind wie es vielleicht den Anschein hat und das wir eben doch noch den Hintern hochbekommen.

(Quelle: CCC Posting)

Tauss nun rechtskraeftig verurteilt

Das duerfte wohl mehr oder minder ein Schlag fuer die Piraten sein, zumindest fuer die, die immer hinter ihrem Herrn Tauss gestanden sind und etwas von Unschuldsvermutung gefaselt haben.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Tauss wurde heute vom Landgericht Karlsruhe wegen des Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewaehrung verurteilt.
Die Richter sehen es als erwiesen an, dass Tauss Kinderpornos nicht nur besessen hat, sondern diese auch Verbreitet hat und dies nicht wie er behauptet hat aus rein politischen Interessen sondern fuer sich privat. Fuer mich ist das Urteil ein Schlag ins Gesicht vieler, die Strafe ist in meinen Augen viel zu niedrig ausgefallen. Entschuldigt diese Wortwahl, aber Dreckschweine die sich derartiges Material besorgen und tauschen foerdern nur die Geldgierigen -aus Jugendschutzgruenden zensiert- welche derartiges Material herstellen, fuer mich waere das mindeste eine echte Haftstrafe gewesen und nicht der „Du-Du boeser Junge“-Finger.
Tauss hat immer noch Rechtsmittel und kann die Entscheidung anfechten (das nur der Form halber).

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, der Angeklagte habe weder im privaten noch im beruflichen Umfeld über seine Recherchen in der kinderpornographischen Szene berichtet. Das sei um so schwerer zu verstehen, nachdem Tauss davon ausgegangen sei, dazu berechtigt zu sein. Spätestens, als es im Bundestag um die Einrichtung eines Zugangserschwerungsgesetzes gegangen sei, hätte er etwas sagen müssen. Abgeordnete hätten keine Sonderrechte, wenn sie sich mit einem Thema beschäftigten.

Ich hoffe nur das die Tausssympathisanten und die Piraten nun aufwachen und Tauss auffordern die Piratenpartei umgehend zu verlassen oder weitere Schritte wie ein Ausschlussverfahren gegen ihn einleiten, Jungs das ist das einzig richtige was ihr nun tun koennt. Egal ob er nie Aemter bekleiden wird bei Euch, ihr habt nun einen verurteilten Paedophilen in Euren Reihen.

Mich persoenlich ueberrascht dieses Urteil keineswegs, war Tauss einer der Gruende fuer mich die Partei zu verlassen.

(Quellen: FAZ.netZeit.de)

Verfassungsbeschwerde gegen ELENA zeichnen!

17. März 2010 Keine Kommentare

Wieder zurueck in Deutschland und nun kann es weitergehen, ich starte heute mit einem Aufruf an Euch, unterzeichnet die Vollmacht fuer eine Verfassungsbeschwerde gegen ELENA, ELENA sollte ein Begriff sein, falls nicht dann aber schnell informieren: Was ist und bedeutet ELENA. Fuer das Zeichnen der Vollmacht entstehen ausser einer Briefmarke und dem Weg zu Post keine Kosten, Spenden werden vom foebud natuerlich gerne gesehen, denn die Kosten sind hoch. Am besten gleich 20 mal ausdrucken, in einen Umschlag packen und losschicken den ganzen Stapel, die Zeit rennt denn die Vollmachten muessen bis zum 25.3.2010 verschickt werden.

Hier nochmals das Originale Posting:

Mit dieser Verfassungsbeschwerde wollen wir ELENA, den “Elektronischen Entgeltnachweis” kippen. Wir wollen erreichen, dass die zentrale Datenbank mit sensiblen Arbeitnehmerdaten gelöscht wird. Zeigen Sie der Politik und dem Verfassungsgericht, dass auch Sie eine Vorratsdatenspeicherung Ihrer Arbeitsstunden, Krankheitstage, Urlaubstage, etc. ablehnen!

Weitere Informationen zu ELENA finden Sie auf dieser Seite. Sie können auch den ELENA-Flyer des AK Vorratsdatenspeicherung herunterladen oder über den Shop des FoeBuD e.V. bestellen. Geben Sie den Flyer an Verwandte, Freunde und Bekannte weiter, denn auch deren Daten werden wahrscheinlich in der zentralen ELENA-Datenbank gespeichert.

Machen Sie mit!
So funktioniert’s:

1. Füllen Sie die Formulare auf diesen Seiten aus.
2. Anschließend erhalten Sie eine Email.Klicken Sie den darin enthaltenen Link an.
3. Laden Sie die vorausgefüllte Vollmacht herunter.
4. Drucken Sie die Vollmacht aus und unterschreiben Sie sie eigenhändig.
5. Schicken Sie die Vollmacht per Post sofort an die eingedruckte Adresse.

Letzter Versendetermin ist der 25.3.2010. Später eintreffende Vollmachten können nur noch symbolisch gewertet werden.

Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei. Uns entstehen allerdings hohe Kosten. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

Ich kann verstehen das einige sagen: Nein meine Daten moechte ich nicht herrausgeben, auch wenn die Beschwerde sicherlich eine gute Sache ist, in dem Fall moechte ich Euch bitte, spendet wenigstens ein paar Euronen, auch die helfen immer!