SWIFT Abkommen, es wird nochmals spannend

5. Februar 2010 t4c Keine Kommentare

Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat sich in seiner Sitzung am Donnerstag mit 29 zu 23 Stimmen gegen das geplante SWIFT Abkommen gestellt. Leider handelte es sich hierbei nur um eine Art Empfehlung fuer die kommende richtige Abstimmung und nun schreien die AMIs schon wieder einmal und “erhoehen den Druck”. Sollte die Vollversammlung der Linie der Innenexperten folgen, waere dies eine Kampfansage an den EU-Rat. Die darin versammelten Regierungsvertreter hatten das Anfang der Woche in Kraft getretene Abkommen Ende November ohne Beteiligung des Parlaments in einer Hauruck-Aktion beschlossen. Waere zu schoen um wahr zu sein.
SWIFT waere ein Abkommen, welches es der USA erlaubt unsere Transaktionen mittels Bankkonten einzusehen, Datengau die Naechste.

Fuer mich persoenlich sieht es so aus:

Liebe USA,

danke fuer Fastfood welches unsere Kinder immer fetter werden laesst. Danke fuer den Krieg bei dem unsere Soldaten im Irak Eure Kaempfe kaempfen und ihr Leben lassen muessen, Danke das Ihr ein Voelker ausrottet (die Indianer als Beispiel), Danke das Ihr Eure falsche Demokratie in jedes Land dieser Erde bringen wollt, Danke das Ihr uns vom Weltweiten Terror bewahrt, Danke fuer Eure Abgase und Dreckschleudern die endlich fuer globale Erwaermung sorgen und das Wetter hier zulande bald auch schoen warm wird, Danke fuer die Wirtschaftskrise.

Liebe EU,

brauchen wir Amerika wirklich so dringend, brauchen wir eine Weltpolizei? Ich denke nicht, ich denke wir koennen uns sehr wohl global alleine behaupten, schaut die Chinesen an, die koennen das auch!

Aerztliche Schweigepflicht in Bayern praktisch aufgehoben

4. Februar 2010 t4c Keine Kommentare

Nun schlaegt es 13 beim Ueberwachungs und Onlinewahn unseres Staates und der Krankenkassen, ich dachte ich lesen nicht richtig als ich den Artikel gelesen habe, in Bayern ist es nun so, dass Notaerzte alle Patientendaten online in eine Formular hacken muessen. Bestehen sie auf der Einhaltung ihrer Schweigepflicht, koennen sie die Behandlung nicht abrechnen! Eine Betroffene Aerztin macht ihrem Aerger Luft:

Ich bin Notärztin in Bayern und wie alle anderen Notärzte haben wir unsere Einsätze mit den üblichen Praxisprogrammen abgerechnet. Unsere Einsätze sind auf einem DIN-A3 Bogen (dem bundeseinheitlichen DIVI-Protokoll) dokumentiert, das hat noch 2 Durchschläge, das Original ist für den Krankenhaus-Kollegen, ein Durchschlag für die eigenen Aufzeichnungen und ein dritter, der eigentlich für QM-Maßnahmen und Auswertungen vorgesehen war und bei dem persönliche Patientendaten bereits geschwärzt sind. Diese Protokolle muss ich 10 Jahre aufbewahren und sie dürfen für Dritte nicht zugänglich sein. An Patienten-Daten bekam die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) bisher die Versicherungsdaten mit Diagnose zu Abrechnungszwecken.

Ab Januar 2010 soll der Notarzt das gesamte Einsatzprotokoll namentlich in ein WEB-Portal online bei der KVB eintippen. D. h. alle Patientendaten (Krankheitsgeschichte, Blutdruck, Medikamente, durchgeführte Maßnahmen, genaue Einsatzörtlichkeit, Zielklinik etc.) sollen in dieses Portal eingegeben werden. Was dann mit den Daten passiert, kann kein Notarzt mehr beeinflussen, d. h., Missbrauch ist eigentlich Tür und Tor geöffnet. Es sollen verschiedene Zugriffsrechte vergeben sein und somit die Daten “sicher” sein. Das Ganze dient der “Qualitätssicherung” und “QM”. (Qualitätsmanagement)

Wer keine Daten eingibt, bekommt für seinen Einsatz auch kein Geld, also arbeitet umsonst. Damit werden die Ärzte also zur Eingabe der Daten zwangsverpflichtet. Die Ärzte werden also meiner Meinung nach zum Bruch ihrer Schweigepflicht genötigt (Die Daten eines Einsatzes gehen normalerweise niemand Dritten etwas an und schon gar nicht online und nicht anonymisiert.)

Und zum anderen ist nicht einmal eine offline Version vorgesehen, d. h., ich muss bei jeder Eingabe online sein. Einen Trojaner oder anderes Ungeziefer kann man als Normal-User doch nie 100% ausschließen, trotzdem soll der Arzt garantieren, dass er “clean” ist, egal, von welchem Rechner er sich einloggt. Auch können die Daten nur personalisiert eingegeben werden. Angeblich sei das “datenschutzrechtlich” unbedenklich und der Datenschutzbeauftragte in Bayern hätte nichts dagegen.

Zugangsvoraussetzungen: Computer mit Internetanschluss … Abfrage fürs Log-In: Benutzername/Kennwort und dann noch drei Zahlen/Buchstaben einer “Gridkartentabelle”, also aus einer Tabelle mit Spalten von A-J und Reihen von 1-5, Groß-Kleinschreibung egal

Ueberall werden sensible Daten auf irgendwelchen Servern gespeichert, wie oft das daneben geht ist jedem klar und die Aerztin fragt sich auch wo in aller Welt hier Sicherheit gegeben sein soll, wenn der Benutzername fuer alle Anwender leicht zu merken, aus einer Kombination aus dem Geburtsdatum, den Initialen des Arztes und lediglich wenigen Ziffern besteht?
Wenn niemand weiss was mit den Daten passiert und wer legalen Zugriff auf diese hat, vom illegalen Zugriff einmal ganz zu schweigen.
Wann wacht Deutschland endlich auf?

Quellen: aerztezeitunginfranken.de

iPhone OS 3.1.3 setzt Unlock/Jailbreak zurueck

4. Februar 2010 t4c 2 Kommentare

Vor 2 Tagen wurde das iPhone OS 3.1.3 fuer Crapple Telefone und iPods released, bei einem jailbroken oder entsperrten Geraet sollte dieses Update nach Informationen des iPhone Dev Teams nicht eingespielt werden, da das Update den Unlock bzw Jailbreak zuruecksetzt, aktuell scheint es noch keine neue Moeglichkeit geben das Geraet wieder von seinen Restriktionen zu befreien, die Entwickler arbeiten jedoch daran und es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch dieses Release offen sein wird.
Vorerst jedoch lieber Finger weg vom Update wenn Euch der Jailbreak wichtig ist.

(Quelle: iphone-dev)

FDP wehrt sich (noch) gegen elektronischen Personalausweis

1. Februar 2010 t4c Keine Kommentare

Unsere Umfallerpartei 2.0 aka FDP wehrt sich gegen den elektronischen Personalausweis, welcher im November dieses Jahres traurige Realitaet werden soll.

Obwohl der Sinn des E-Personalausweises von Experten angezweifelt wird, sollen nun weitere sieben Millionen Euro für Werbung ausgegeben werden”

so FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Ahrendt, und Fraktionsvizechefin Gisela Piltz gegenueber der Bild am Sonntag.
Auch gegen die “freiwillige” Speicherung von Fingerabdruecken wehren sich die beiden Politiker da sie hier Datenschutzrechtliche Bedenken aeussern. Es sollte ueberlegt werden ob das Dokument nicht fruehestens 2020 kommen soll.

Unsere FDP, fraglich ist wie lange sie sich mit solchen Aeusserungen noch behaupten wollen, denn die Vergangenheit hat gezeigt das die FDP nicht anders als andere vor ihnen schnell umkippen (siehe SPD und die aktuelle Politik) erfreulich waere es, wenn sie diesmal Standhaft bleiben wuerden.
Die Opposition zeigt sich erfreut von den Aussagen der FDP, gerade das Lager “die Linke” und auch “die Gruenen” aeussern sich hier unter anderem Malte Spitz aus dem Vorstand der Gruenen empfiehl den elektronischen Personalausweis einzustampfen. Er bringe

nicht mehr Sicherheit, sondern nur mehr Datenunsicherheit

Wird Deutschland erneut zum Hehler?

1. Februar 2010 t4c Keine Kommentare

Diese Frage stellt sich nun immer wieder und die Rufe werden immer lauter.
Bereits vor einigen Jahren hat der deutsche Staat fuer illegal beschaffte Informationen, betreffend Steuersuendern tief in seine leeren Taschen gegriffen und diese fuer bare Muenze erhalten nun soll eine CD mit weiteren Steuersuendern gekauft werden.
Die Zahl der zu Ueberfuehrenden Steuersuender schwankt in den Medien von 1000 zu 1500, je nachdem wo man gerade seine Infos bezieht jedoch stell sich die Frage: Heiligt der Zwecke alle Mittel?
Auch hier sind sich Politiker wieder einmal nicht eins, so geht es von:

Der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) zeigte sich am Montag im Deutschlandfunk grundsätzlich bereit, die von einem Informanten für 2,5 Millionen Euro angebotene CD mit Daten von angeblich 1500 Steuersündern anzukaufen.

zu Aussagen wie Beispielsweise:

Der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach sagte am Montagmorgen im Bayerischen Rundfunk, Diebstahl dürfe nicht durch “Hehlertätigkeit” des Staates unterstützt werden. Man könne nicht Politik allein nach populistischen Gesichtspunkten machen. Der Fiskus müsse nun versuchen, mit Hilfe der Schweiz legal an die Daten zu gelangen, sagte der CSU-Abgeordnete.

Fuer mich ist klar, das der Staat hier den 2. Weg gehen sollte und versuchen sollte legal an die Daten zu kommen, in meinen Augen kann ein Verhalten wie es aktuell diskutiert wird nicht akzeptiert werden!

BKA Ziercke beweist einmal mehr Fachkompetenz

30. Januar 2010 t4c Keine Kommentare

Wieder einmal sorgt das BKA fuer einen guten Lacher, gerade ist mir ein Link gezwitschert worden, der es einmal mehr in sich hat. Ziercke ist klar:

Natürlich veranlassen wir sofortige Löschungen. Aber: Wer mit großem Aufwand Kinderpornografie produziert, verfügt immer auch über Kopien des Materials. Das alleinige Löschen einer IP-Adresse führt damit nicht zum Verschwinden der schrecklichen Bilder aus dem Internet.

da wuenschen wir ihm doch einmal sehr viel Erfolg bei der Loeschung von IP Adressen!
Hier einmal mehr der Beweis das es den Herren dort an jedem Sachverstand fehlt, die ganze Geschicht fndet ihr hier: Zierckes Plauderstunde

1337 USD fuer Chrom(e|ium) Exploit

29. Januar 2010 t4c Keine Kommentare

Google ruft Sicherheitsspezialisten auf ihre Browser Chrome oder Chromium auf Sicherheitsluecken zu testen, fuer eine gefundene Schwachstelle bietet Google hier 500 USD an, sollte es sich bei der Schwachstelle um eine besonders kritisches Schwachstelle handeln, oder der Bericht der Luecke besonders ausgefeilt sein odere die Technik welche zum exploiten genutzt wird, kann ein Gremium auch ueber eine Belohnung von 1337 USD entscheiden die dem erfolgreichen Hacker winkt.
Ob die Schwachstelle nun in Chrome oder Chromium gefunden wird ist dabei unerheblich, da die Unterschiede hier nur marginal ausfallen.
Einen aehnlichen Contest gab es bereits von einigen Jahren, dort wurde dieser von der Mozilla Foundation initiiert, die Beweggruende hierfuer sind sicherlich die Gleichen, man moechte sein eigenes Produkt moeglichst sicher machen.
Schwachstellen in Plugins von 3. Anbietern werden natuerlich in den Contest nicht miteinbezogen, alle weitere Infos gibt es hier

Wikileaks vorruebergehend geschlossen

29. Januar 2010 t4c Keine Kommentare

So boese wie sich die Headline anhoert, so boese ist es leider auch.
Wikileaks hat vorruebergehen die Pforten geschlossen, da sich der Dienst aufgrund von finanziellen aktuell nicht mehr aufrecht erhalten laesst.
Die Betreiber schreiben, dass Sie im Jahr ca. 600.000 USD benoetigen um Ihren Service am leben zu halten und ihre Mitarbeiter zu finanzieren, aktuell sind via Spenden 130.000 USD eingegangen.

Da frage ich mich persoenlich schon, was machen die mit ihrem Geld, 600.000 Dollar sind schon eine gewaltige Summe Geld die hier benoetigt werden und ich weiss wieviel Infrastruktur man fuer dieses Geld bekommt.
Leider kann ich nicht einschaetzen wieviele und wofuer sie ihre Mitarbeiter benoetigen, eins jedoch ist klar, sollte Wikileaks nun geschlossen bleiben, fehlt uns eine der wichtigsten Quellen fuer freie Informationen.

(Quelle: WikiLeaks)

Google Chrome 4.0 schliesst Sicherheitsluecken

27. Januar 2010 t4c Keine Kommentare

Google hat heute seinen Browser Chrome in der Version 4.0 veroeffentlicht, Anwendern wird dringend geraten die neue Version zu installieren, da in diesem neben einigen neuen Features und Sicherheitstechniken unter anderem 13 Sicherheitsluecken gefixed wurden von denen das Team rund um Chrome 4 als kritisch einstuft.
Diese koennten dazu genutzt werden Windowspcs zu kompromittieren und/oder Schadsoftware einzuschleusen.
Eines der interssantesten Features ein experimenteller Cross Site Scripting Schutz namens XSS Auditor mit. Der Filter checkt, ob ein JavaScript bereits in dem Request enthalten war, das beim Aufbau einer verwundbare Webseite nun zurueckgeliefert wird.
Wenn ja, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine sogenannte reflektive XSS-Attacke, bei dem ein Angreifer einen Link manipuliert hat – der Browser führt das Skript dann nicht aus.

Playstation3 Exploit freigegeben

27. Januar 2010 t4c Keine Kommentare

Ich dachte es mir ja eigentlich schon, aber ganz sicher war es nicht, aber er wurde released, der PS3 Exploit von George Hotz, als einen der Beweggruende schreibt Hotz, das er nicht Tag und Nacht an diese weiterarbeiten koenne, denn er habe noch ein Leben in das er zurueckkehren muss.
Neben dem Exploit bittet er darum weitere Erkenntnisse im psdev wiki zu posten und gibt als weitere Hilfestellung folgendes Binpaste mit auf den Weg.
Der Exploit funktioniert aktuell nur mit Version 2.4.2 und ist nicht fuer Piracy gedacht, einer der Gruende wieso PS Slim Cracker wenig Spass damit haben koennten, wohin der Hack fuehrt wird sich in den naechsten Wochen zeigen, ich persoenlich hoffe auf Homebrew fuer die PS3.
ps3_exploit

Eine grossartiges Stueck Arbeit welches Hotz uns hier schenkt, in diesem Sinne meinen Dank.